Mehr Netzwerk
Die Destinationen und die Niederösterreich-Werbung verstärken ihre Zusammenarbeit.
In den vergangenen Wochen haben die Geschäftsführer der Niederösterreich-Werbung und der niederösterreichischen Tourismus-Destinationen intensiv an einer Weiterentwicklung und Optimierung der niederösterreichischen Tourismusstrukturen gearbeitet. „Ziel ist, verstärkte Synergienutzungen zu prüfen sowie in Zukunft eine klarere und eindeutigere Aufgabenteilung zwischen der Niederösterreich-Werbung und den Tourismusdestinationen sicherzustellen. Es soll durch abgestimmte Strategien und Maßnahmen die Schlagkraft bei Angebotsentwicklung und Marketing erhöht werden.“, erklärt Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav.
Die Tourismusabteilung des Landes Niederösterreich zieht sich aus der operativen Destinationsbetreuung zurück und wir in Zukunft ausschließlich bei Strategieentwicklungen sowie operativ nur mehr Tourismusförderung an Unternehmern vergeben. Die Landesanteile an den Tourismusdestinationen werden an die Niederösterreich-Werbung übergeben – sie erhält damit ab 1. Jänner 2011 die finanzielle Steuerung und die Organfunktionen in den sechs Destinationen.
Die unterschiedlichen Organisationen im Netzwerk arbeiten wie in einem virtuellen Unternehmen gemeinsam an den unterschiedlichen Aufgaben. Gemeinsam geplant werden unter anderem Strategien, Budgets, Geschäftsfelder, Qualitätssicherung und Aus- und Weiterbildung.
Durch klare Strukturen und direkte Wege gelingt eine besser Abstimmung der Player im niederösterreichischen Tourismus. „Sowohl die Destinationen als auch die Niederösterreich-Werbung bleiben als eigenständige Gesellschaften autonom, werden allerdings in Umsetzungsstrategien und Servicebereichen die Zusammenarbeit forcieren und verbindlich abstimmen“, führt Christoph Madl, MAS, Geschäftsführer der Niederösterreich-Werbung genauer aus. „Nun gilt es Aufgaben zu differenziert, Synergien zu nutzen und bestimmte Themen gemeinsam gestaltet zu gestalten.“
Zudem wird derzeit an der strategischen Entwicklungsrichtung, der Balanced Score Card sowie dem Kursbuch für die nächsten fünf Jahre gearbeitet. Diese neuen Strategien werden in Zukunft rollierend aufgearbeitet – sprich jedes Jahr evaluiert und gegebenenfalls neuen Entwicklungen angepasst.


